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Historie BREMER

über 70 Jahre Erfahrung ...


Der Firmengründer Wilhelm Bremer

40er Jahre
Wilhelm Bremer gründet das Unternehmen 1947 als junger Bauingenieur. Zu diesem Zeitpunkt liegt Paderborn als Folge des zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche. Der frisch gebackene Unternehmer ist voller Tatendrang. Seine Devise in den Anfangsjahren lautet: Mut zur Improvisation. Mit recyceltem Stahl aus den Flugzeughallen der Wehrmacht wird unter seiner dynamischen Mitwirkung das historische Rathaus der Paderstadt wieder aufgebaut.

Das 1. Firmen Logo aus den frühen 50er Jahren

50er Jahre
Der Standort des Unternehmens war und ist der "Grüne Weg" in Paderborn. Hier erwirbt Wilhelm Bremer 1957 das erste Grundstück von der Stadt. Vom ersten Tag an bis heute werden hier Konstruktionen aus Stahlbetonfertigteilen entwickelt, geplant und produziert. Ein bekanntes BREMER Markenprodukt aus den Anfangsjahren ist die BREMER - Decke.

Eine Luftaufnahme des Werksgeländes aus dem Jahre 1959

60er Jahre
1960 wird auf dem eigenen Werksgelände die erste Produktionshalle aus Fertigteilen gebaut, die so genannte "Rundbogenhalle". In der Folgezeit bis zum Ende des Jahrzehntes entwickelt sich das Unternehmen bereits konkret zu einer Produktionsstätte von Fertigteilkonstruktionen für Industrie und Gewerbe. Die gesamte Führungsebene besetzt Wilhelm Bremer mit Bauingenieuren aus den Bereichen Konstruktion und Statik. Der Unternehmer ist ein Visionär und erkennt frühzeitig, dass in der Entwicklung und Bearbeitung von Gebäuden mit Fertigteilen aus der erfahrenen Sicht eines Ingenieurs die erfolgreiche Zukunft des Unternehmens liegt. Bis heute hat sich die Kernkompetenz "Bauen mit Stahlbetonfertigteilen für Industrie und Gewerbe bis zu jeder gewünschten Leistungsgrenze" auf dem von Wilhelm Bremer entworfenen Prinzip weiterentwickelt. Sie ist und bleibt der grundlegende Garant für den stetigen Erfolg des Unternehmens.

Papierfabrik Haindl

70er Jahre
1978 tritt Wolfgang Bremer in den Betrieb seines Vaters ein. Noch im selben Jahr wird auf seine Initiative hin bereits die sechste Produktionshalle für Stahlbetonfertigteile auf dem Werksgelände am "Grünen Weg" errichtet.

Das 1. schlüsselfertige Bauvorhaben: Möbel Hardeck

80er Jahre
Dieses Jahrzehnt entwickelt sich für den Stahlbetonfertigteilbau genauso rasant und stürmisch, wie es der Firmengründer Wilhelm Bremer bereits in der 50er Jahren dank unternehmerischer Weitsicht vorausgesehen hat. Die Kunden verlangen nun stetig und vermehrt nach Komplettleistungen für aus Stahlbetonfertigteilen gebaute Objekte. Als logische Konsequenz aus dieser steigenden Nachfrage baut BREMER ab 1983 zunehmend schlüsselfertige Gebäude aus Stahlbetonfertigteilen. Die überaus erfolgreiche und gleichsam positive Entwicklung in diesem Geschäftsbereich veranlasst Wolfgang Bremer zu einem bedeutungsvollen Schritt. Er erkennt die Bedürfnisse seiner Firma und ruft ein selbstständiges Unternehmen für Schlüsselfertigbau mit Stahlbetonfertigteilen aus seinem Werk ins Leben. 1989 wird die BREMER SYSTEMBAU GmbH in Paderborn gegründet.

Biller Möbelhaus Plauen

90er Jahre
Ein historisches Ereignis aus der deutsch-deutschen Geschichte, die Wende, prägt dieses Jahrzehnt und beschert der Branche den "Bauboom Ost". Das Unternehmen BREMER ist in dieser einmaligen und spannenden Epoche dank seiner wegweisenden Neuausrichtung "schlüsselfertiges Bauen mit Fertigteilen" hervorragend aufgestellt. Natürlich bleibt es jedem Bauherrn selbst überlassen bis zu welcher definierten Leistungsgrenze - Rohbau, teilschlüsselfertig oder schlüsselfertig - er sein Objekt bei BREMER in Auftrag gibt. Die zwei selbstständigen Unternehmen - Stahlbetonfertigteile auf der einen und Schlüsselfertigbau auf der anderen Seite - entwickeln sich bis zum Ende der 90er Jahre als solide Basis. Firmenchef Wolfgang Bremer entscheidet zur Jahrtausendwende, dass durch die Zusammenlegung der beiden Geschäftszweige unter einem Dach der Grundstein für eine noch erfolgreichere Zukunft gelegt werden könnte.

Der Firmenchef und Aufsichtsratsvorsitzende
Wolfgang Bremer


2000er Jahre
2001 werden die beiden Geschäftsbereiche zu einem starken Unternehmen unter dem Namen BREMER zusammengeführt. Zeitgleich zur Neustrukturierung gründet Wolfgang Bremer 2002 in Stuttgart, dem wichtigsten Standort der deutschen Automobilindustrie, die BREMER SYSTEMBAU GmbH Stuttgart. Hierbei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft von BREMER mit dem identischen Leistungsspektrum. Diese Neustrukturierung unter einer Führung, mit einer gemeinsam auf den Kunden abgestimmten Kompetenz und dem bewährten BREMER PRINZIP Bremerprinip  wird in den Jahren 2001 bis 2005 betrieben und kontinuierlich weiterentwickelt. 

Bis zum Ende des laufenden Jahrzehntes sollen weitere Verfeinerungen und Optimierungen in diesem existentiell wichtigen Feld stattfinden. Doch auch visuell wird diese unternehmerische Veränderung abgebildet. Der geplante Neubau der BREMER Zentrale am "Grünen Weg" markiert den sichtbaren Wandel in ein neues Jahrtausend. Das moderne und architektonisch ansprechende Verwaltungsgebäude wird 2009 gebaut und Anfang 2010 bezogen werden. 

Im April 2009 geht der neue Verladebahnhof für Fertigteile am "Grünen Weg" ans Schienennetz. Damit wird das Unternehmen zum Pionier aus ökologischer und ökonomischer Betrachtungsweise. Mit diesem Verladebahnhof für Schwerlastteile kann BREMER nun Bauvorhaben im Umkreis von 1.500 km wirtschaftlich ausführen. 

Die 2008 einsetzende Finanzkrise trifft die gesamte Weltwirtschaft wie einen kalten, harten Schlag. Das Unternehmen BREMER ist dank der neuen Strukturen auch für wirtschaftlich schwere Zeiten gut aufgestellt.

Das neue Verwaltungsgebäude

2010er Jahre
Mit einem fulminanten Brückenschlag startet BREMER in das zweite Jahrzehnt: Weithin sichtbar spannt sich nun das spektakuläre Verwaltungsgebäude über den Grünen Weg. Der 4-geschossige Brückentrakt ist nicht nur eine weitere Investition zur Standortsicherung für die Zukunft, sondern er zentralisiert sämtliche Aufgabenbereiche und macht damit die Arbeit bei kurzen Wegen noch produktiver. Zudem gilt der Neubau als ein Musterbeispiel für das nachhaltige Bauen. Prämiert mit dem DGNB-Zertifikat Gold bietet der Neubau 4.000 m² Fläche für Büros, Arbeits- und Sozialräume auf nur 500m² Grundstück. Das bisherige Verwaltungsgebäude wurde in den Neubau voll integriert. Das Heizen und Kühlen erfolgt mitttels hocheffizienter und umweltschonender Wärmepumpen mit Grundwasser.

Wenige Monate nach dem Verwaltungsgebäude wurde im Oktober 2011 die neue Kantine geöffnet. Dieser gemeinsame Treffpunkt für alle Mitarbeiter aus Produktion und Verwaltung war eine Herzensangelegenheit von Wolfgang Bremer.  

Der Beginn des Jahres 2012 markiert einen Generationswechsel in der BREMER AG: Michael Dufhues, Akquisition, Kalkulation und Marketing, sowie Torsten Schuff, Abwicklung und Umsetzung schlüsselfertiger Bauvorhaben, werden in den Vorstand berufen. Wolfgang Bremer setzt damit bewusst auf die Erfahrung gestandener Bauingenieure aus dem eigenen Unternehmen. Josef Ellebracht, der mit vorbildlichem Engagement und kreativen Visionen den Aufstieg und Erfolg des Unternehmens maßgeblich gestaltet hat, geht in den wohlverdienten Ruhestand.

Mitte 2012 begrüßen die Paderborner und Stuttgarter Mitarbeiter das neue Fertigteilwerk in Leipzig. Damit stellt sich BREMER auch weiterhin der Herausforderung der Expansion und auf eine breite Basis, durch ein zusätzliches Fertigteilwerk im Osten Deutschlands.

Die Nähe zu unseren Kunden war einer der Gründe, weshalb wir 2013 drei neue Standorte in Leipzig, Ingolstadt und Polen eröffnet haben. Von allen drei Standorten wird die Akquisition, Projektleitung und Gewährleistung regional betreut. In Leipzig entsteht neben Paderborn ein weiteres Ingenieurzentrum mit den Schwerpunkten Statik und Konstruktion. Die Arbeitsplätze näher an unsere Mitarbeiter heranzubringen sowie auch neue Perspektiven zu schaffen, waren ebenfalls Bestandteile unserer Überlegungen. Belegt durch eine überaus geringe Fluktuation zeigt sich auch mit diesem Schritt die arbeitnehmerfreundliche Atmosphäre bei der BREMER AG.